Sie kennen sich schon lange.

In den 90er Jahren studierten beide Jazz, einer blieb dabei, der andere hatte darauf schon bald nicht mehr richtig Lust. Der eine entwickelte sich zu einem der besten und eigenwilligsten Holzbläser und Jazzkomponisten Deutschlands, der andere verkroch sich lieber in sein Studio, bastelte eigenbrötlerisches Zeug, und ist heute ein gefragter Komponist und Produzent im Bereich Filmmusik. Regelmäßig trafen sich die beiden zum Musizieren, und so war die Zeit nach so vielen Jahren schließlich reif, gemeinsam eine Platte aufzunehmen.

Das Konzept:

Die filigranen Kompositionen und Holzbläserarrangements des einen, sollen durch die Bearbeitung des anderen auf neue Klangkonzepte und Rhythmen treffen. Behutsam und möglichst ohne Klischees sollen die Stücke in ein anderes Licht getaucht werden. Unter Verzicht auf enervierende Loops, nicht endende Jazz-Soli, Clubtauglichkeit oder Neue-Musik-Eskapaden soll ein passender, zeitgemäßer und ansprechender musikalischer Kontext für die warmen Holzbläserklänge und mäandernden Melodiebögen gefunden werden. In diesem Sinne entstand die nun vorliegende Platte, die, wie beide hoffen, stilistisch schwer einzuordnen, trotzdem aber stilsicher ist.

  • Jochen Feucht: Bassetthorn, Klarinette, Saxophone, Flöte, Perkussion, Komposition, Arrangement
  • Uwe Schenk: Elektronik, alle Tasten, Arrangement
  • Gäste: Dirk Blümlein & Oli Rubow
  • Aufgenommen, gemischt und gemastert: Uwe Schenk, uwarton, © 2017
  • Artwork: Gert Albrecht

The strength of art ...

... lies in its capacity to change our perspective. The strength of Uwe Schenk and Jochen Feucht`s music lies further in their willingness and ability to freely reinterpret well established forms and styles, sometimes upending them unexpectedly. With balance and an always challenging sound, the playing of these two accomplished musicians, who have known each other and worked together for many years, is both autonomous and reciprocal, full of respect towards, and interest in, the other`s distinctiveness. Feucht`s filigree compositions and woodwind arrangements meet Schenk`s open minded approach to give a reconstructed music (the enclosed recordings were developed intentionally in serial), rising as a new, retro-futuristic modern jazz idea. As a duo, they develop a fitting and attractive context for re-composition and improvisation without clichees or never-ending loops or soli. What results is a warm and ambitious though at the same time cool and gentle sound which is here and there: redone.

Susanne Schmetkamp

Jochen Feucht

Jochen Feucht spielt Sopran- und Tenorsaxophon, Flöte, Klarinette und Bassetthorn. Elegante Musik ohne Jazzgymnastik, brünftigem Gebläse oder virtuoser Kraftmeierei

"…einer der wirklich guten deutschen Saxophonisten und herausragender Jazzkomponist…"
(Th. Staiber, Stuttgarter Nachrichten)

"Jochen Feucht ist ein souveräner Virtuose, der zu hochexpressiven Soloexkursen fähig ist, der seine feinsinnige Melodik jedoch meist in den Dienst des musikalischen Gesamteindrucks stellt und Eingängigkeit und Wohlklang der Musik mit Raffinesse im Arrangement und hintergründiger harmonischer Intelligenz Hand in Hand gehen zu läßt."
(H. Rehmann / Deutschlandfunk)

Uwe Schenk

Uwe Schenk studierte in Amsterdam Popularmusik mit Hauptfach Klavier und arbeitet als freischaffender Musiker, Komponist und Musikproduzent auf der Bühne und im eigenen Tonstudio.

Mit dem Aufbau des FROOTLOOP-Tonstudios erfüllt er sich Mitte der 90er Jahre den Wunsch, musikalische Ideen jederzeit problemlos umsetzen zu können.

Bis heute entstanden zahlreiche Filmmusiken für Kino, Funk und Fernsehen, Hörspiele, Hörbücher und Hörstationen sowie Auftragsarbeiten für Industriekunden. Aktuell arbeitet er hauptsächlich als Filmmusikkomponist für die Krimiserie “SOKO Stuttgart”.

Von 2009 bis 2014 produziert Uwe Schenk gemeinsam mit Andreas Vogel und Uwe Kassai die Reihe “Uwe Schenk trifft…”. In der Fernsehshow ohne Sendetermin werden Musiker und Komponisten abseits des Mainstream vorgestellt, spielen Ausschnitte Ihres gewohnten Programms und musizieren gemeinsam mit der USt-Showband.

Pressestimmen

Jazzthetik:

Ein selbstbewusst und relaxt einherschreitender Kaktus symbolisiert auf dem Cover von Kanoes Redone die Transformation von scheinbar steifer und stacheliger tonalen Materie, der sich das süddeutsche Duo Kanoe aus Bläser Jochen Feucht und Tasteninstrumentalist und Arrangeur Uwe Schenk verschrieben hat. Feuchts aufwendig ausgedachte und inszenierte Bläserfantasien, verstärkt durch gelegentliche Gastbeiträge an Bass und Schlagzeug, werden von Schenk in aussagekräftigen, oft minimalistischen Hintergründen platziert, die stets etwas Dezentes haben, ein genau beobachtendes Moment aufweisen. Auf den ersten Höreindruck merkwürdige Zusammenklänge gewinnen so bei mehrmaligem Hören immer mehr an Schlüssigkeit: Das könnte durchaus an der Erfahrung Schenks liegen, der seine Brötchen hauptsächlich mit Musik für Film und Fernsehen verdient. (4 von 4 Sternen)

Hifi-test:

…Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist von einer Wärme und Eindringlichkeit, wie sie selten zu hören ist, die Soundqualität dabei so rein und klar, dass die Musik von jeder Körperzelle Besitz ergreifen und die LP durchaus auch als Testwerkzeug für Audiophilisten Anwendung finden kann.
Fazit: Das Ergebnis der Symbiose von Holzblasinstrumenten und Elektronik ist pure Begeisterung!

jazz-pop-soul.com

…Warmer Holzbläsersound verbindet sich mit Elektronik zu einem unheimlich einschmeichelnden und dabei spannungsgeladenen Gesamtkunstwerk … Hat die Nadel Kontakt mit dem sauber verarbeiteten Vinyl aufgenommen, umgibt den Hörer sofort ein Sound, der sämtliche Barrieren zu überwinden vermag und das Gefühlszentrum ungehindert anspricht….

Vinyl Magazin:

… unterhaltsames und spannendes, zeitweise leicht new-age-angehauchtes Zusammenspiel zweier routinierter Jazzkünstler.

Heinz-Jürgen Maaßen / in between ears, Byte-FM:

…das Konzept greift…meine Lieblingsplatte heute!

Impressum

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uwe Schenk
Komposition, Musikproduktion
Augustenstraße 129
70197 Stuttgart
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